Paul Cezanne Beschreibung Paul Cezanne  
 
   
Beschreibung von Paul Cezanne Infos zu Paul Cezanne und Beschreibung.
Nicht angemeldet: Anmelden | Impressum 
Navigation
· Hauptseite
· Know Forum - neu!
· Zufälliger Artikel
· Spezialseiten
· Alle Artikel
· Eingeordnet unter
Aktueller Artikel
· Seite bearbeiten
· Links auf diese Seite
· Verlinkte Seiten
· Versionen


 
 



Letzte Beiträge
Die Klimalüge CO2Sehr geehrte Damen und Her
ren. Meine ...
Volumenausdehnung be...Hallo da draußen, ich h
abe folgendes ...
Osterrätsel der Fran...Hallo, ich hab' mich leide
r mit meinere ...
was ist denn mit dem...Hallo, der Song heißt Cal
istan "...
Strichcode entschlüs...Hallo benni, ich stehe
gerade vor dem...
Lust auf Focus Rätse...Hallo, an alle Spezialist
en dieses Räts...
ErdölServus, Erdöl hat keine
Formel, da es...
Frage an die Student...Hallo, im Prinzip ist das
eine gute Ide...
CO2 chemische Trennu...Hallo ....... CO2 in der
Luft wird begr...
IGBT ansteuerschaltu...Guten Tag, Wer weiss lief
ert eine funk...


Paul Cézanne

Dieser Text beschreibt Paul Cézanne.


Der untere Text beinhaltet die Paul Cézanne Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Paul Cézanne Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Paul Cézanne fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Paul Cézanne möglichst ausführlich zu halten.

Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Paul Cézanne Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Paul Cézanne beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Paul Cézanne. Fragen zu dem Thema Paul Cézanne können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.

Paul Cézanne Artikel

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Das Haus des roten Schlächters 2. Roman in inhaltlicher Reihenfolge In der inhaltlichen Chronologie der Ereignisse um Bruder Athelstan und Sir John Cranston ist dies der 2. Roman und spielt in dem Winter 1377. Die Serie um den scharfsinnigen Ordensbruder und den gewitzten Leichenbeschauer muss man nicht in der inhaltlichen Abfolge lesen, aber es erhöht den Spaß und stellt die historischen...

Cézanne

Buch-Tipp: Das private Leben der Impressionisten Viel bittere Armut, später Triumph Kaum eine Gruppe von Künstlern wurde jemals so verhöhnt und verkannt wie Manet, Monet, Cézanne, Pissaro, Renoir, Degas, Berthe Morisot, Bazille, Sisley und Mary Cassat. Dieses Buch nun widmet sich dem langen Weg, den die Gruppe zu gehen hatte, und legt den Schwerpunkt auf den privaten Aspekt: auf die Freundschaften...

Leben

Buch-Tipp: Der Gladiator des Kaisers. Ein Roman aus dem alten Rom Mord in dem alten Rom Rom in dem Jahre 313 n. Chr. : Kaiser Konstantin und seine Mutter Helena haben Christen verschiedener Glaubensauffassungen zu einem Streitgespräch eingeladen. In der luxuriösen Sommerresidenz soll das Wesen Gottes diskutiert werden. Doch schon bald geschieht ein grausamer Mord, ein wertvolles Schwert wird gestohlen. Die Kaiserinmutter...

1839

Paul Cézanne wird am 19. Januar 1839 in dem südfranzösischen Aix-en-Provence geboren. Sein Vater, Louis-Auguste Cézanne, war ein erfolgreicher Händler mit Filzhüten, der das Vertrauen der Bürger gewann und 1848 in der heimatlichen Stadt das Bankhaus „Cézanne & Cabassol“ gründet. Seine Mutter, Anne-Élisabeth Aubert, bringt 1841 seine Schwester Marie zur Welt.

Buch-Tipp: Der Kapitalismus Debitismus Paul C. Martin hat den richtigen Begriff für unser gängiges Wirtschaftssystem kreiert. Mit schonungsloser Offenheit und Klarheit lenkt er die Aufmerksamkeit des Suchenden auf den "blinden Fleck", der uns das Verständnis des kapitalistischen/debitistischen Wirtschaftssystems bislang verwehrte. Auch wenn sein Stil und Ausdrucksweise...

1852

Auf dem Collège Bourbon knüpft er Freundschaft mit Emile Zola und dem späteren Ingenieur Jean-Baptistin Baille. Zusammen werden sie als „die drei Unzertrennlichen“ bekannt. Es ist die wohl unbeschwerteste Zeit seines Lebens, wo, an den Ufern des Arc, die Freunde ihre Liebe zur Natur, zur Kunst und zur Freiheit entwickeln werden. Nimmt ab 1857 Unterricht an der Freien Städtischen Zeichenschule. Doch auf Wunsch seines Vaters, der in seinem Sohn traditionell den Erben seiner Bank sieht, immatrikuliert er sich an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität von Aix für das Studium der Jurisprudenz.

Buch-Tipp: Der Mörder von Greenwood Die Rückkehr des Robin Hood Hier liegt ein Mittelalterkrimi vor, der alles bietet was ein Kriminalroman erfordert. Ein Mord in dem hermethrisch verschlossenen Raum, dubiose Machenschaften, wilde Waldräuber, eine ellenlange Liste von Tatverdächtigen, viele Folgemorde, rätselhafte Botschaften und eine Menge Action. Das Flair des Mittelalters wird authentisch...

1858

Zola, der in dem Februar mit seiner Mutter nach Paris gezogen ist, stellt ihm eindringlich vor, in die Stadt nachzukommen. Cézanne besteht ein Jahr darauf das erste juristische Examen, schreibt sich aber nicht mehr für das zweite Studienjahr ein. Er besucht weiter die freie städtische Zeichenschule von Aix und gewinnt in dem August 1859 dort den zweiten Preis für Malerei. Der Vater kauft das Anwesen Jas de Bouffan, ehemaliger, barocker Palast des Provinzgouverneurs. Unter der Bedingung ein ordentliches Studium anzutreten, gibt der Vater seinem Sohn nach und Cézanne folgt in dem April 1861 Zola nach Paris: „Ich dachte, als ich Aix verließ, daß ich die Langeweile, die mich verfolgt, hinter mir lassen würde. Hingegen habe ich ca. den Ort gewechselt und die Langeweile ist mir gefolgt. (…) Ich habe auch den Salon gesehen. Ich glaube, für ein Kind, das für die Kunst geboren ist, das sagt, was es denkt, ist dort noch der beste Platz, weil dort alle Geschäker aller Richtungen aufeinanderstoßen.“ Und Zola ergänzt: „Paul ist stets noch der vortreffliche und seltsame Bursche, wie ich ihn in der Schule gekannt habe. Zu dem Beweiß dafür, daß er nichts von seiner Originalität eingebüßt hat, brauche ich dir ca. zu sagen, daß er, kaum hier eingetroffen, davon sprach, zurück nach Aix zu gehen.“ Er bewirbt sich an der École des Beaux-Arts und betreibt an der Académie Suisse Studien, hauptsächlich in dem Aktzeichnen. Dort trifft er den zehn Jahre älteren Camille Pissarro. In dem September kehrt er enttäuscht durch die Ablehnung an der École nach Aix-en-Provence zurück und arbeitet in der Bank seines Vaters.

Buch-Tipp: Der Plan Gottes. Die Rätsel unserer Existenz und die Wissenschaft. Der Mensch, der Kosmos und Gott ! Dieses Werk versteht sich als Fortsetzung von GOTT UND DIE MODERNE PHYSIK. Auch hier versucht Davies dem Rätsel unserer Existenz auf den Grund zu gehen. Anhand wissenschaftlicher Theorien und neuster Erkenntnisse wird versucht einen Sinn für die Entstehung des Lebens oder des Universums überhaupt zu finden. ...

1862

Cézanne geht wieder nach Paris, da er sich nicht mit der Arbeit in dem Bankwesen abfinden kann. Sein Vater sichert sein Existenzminimum mit einem monatlichen Wechsel von wenig über 100 Franc. Die "École des Beaux-Arts" lehnt ihn erneut ab. Er besucht aber wieder die Académie Suisse. „Ah. Die Boheme der sechziger Jahre!“ – So wird er diese bedeutende Zeit der Malerei später preisen, in welcher er fast alle seine Mitstreiter kennen lernt, nach Pissarro also Claude Monet, Auguste Renoir , Alfred Sisley. Cézanne arbeitet wie viele seiner Zeit in dem Louvre nach den Meistern, steht aber genauso unter dem Eindruck Gustave Courbets und Eugene Delacroixs , welche auf verschiedene Weise gleichfalls nach einer Erneuerung der Meister streben. Der Ausschluß der Werke von Eduard Manet , Pissarro und Monet vom offiziellen Salon 1863, also der Jahresausstellung der Ecole des Beaux-Arts, erregt eine solche Empörung, daß Napoléon III , neben dem offiziellen Salon, einen „Salon des Refusés “ (Salon der Abgelehnten) einrichten läßt. 1869 lernt er die 11 Jahre jüngere Buchbindergehilfin Hortense Fiquet kennen, die zu dem Nebenverdienst als Model arbeitet. 1870 leben Cézanne und Fiquet während des Deutsch-Französischen Krieges in dem Fischerdorf L'Estaque bei Marseille. Nach Ausrufung der Pariser Kommune kehren die beiden in dem Mai 1871 nach Paris zurück. Dort wird am 4. Januar 1872 der gemeinsame Sohn Paul geboren. Er verschleiert seine nicht standesgemäße Familie vor dem Vater, um das Geld nicht zu verlieren, welches dieser ihm zu dem Leben als Künstler läßt. Er folgt bald darauf der Einladung Pissarros nach Pontoise in dem Tal der Oise. ===1874===

In diesem Jahr organisiert maßgeblich Camille Pissarro die erste Gruppenausstellung der Impressionisten und auch er ist es der Cézannes Teilnahme gegen die Bedenken einiger Mitglieder durchsetzt. Die Ausstellung wird ein grandioser Negativ-Erfolg. Publikum und Kritiker, für welche „das Ideal“ der École der Beweis für das Vorliegen von Kunst ist, kommen um ein Gelächter zu veranstalten. Von Monet behauptet ein Kritiker er male indem er seine Farben in ein Gewehr lade und auf die Leinwand schießt. Vor einem Bild Cézannes führt ein Kollege einen Indianertanz auf und ruft: „Huh, Huh, ich bin Cézanne! Ich bin „Das Haus des Gehängten“! In dem Jahr 1876 trifft er den Zollinspektor Victor Chocquet, der, vermittelt durch Renoir, drei seiner Arbeiten kauft und sein erster und treuester Sammler wird. An der zweiten Ausstellung der Gruppe nimmt Cézanne nicht teil, präsentiert dafür dort ein Jahr später gleich 16 seiner Werke. Mit Antoine Guillemet wird in dem Jahre 1882 ein Freund Cézannes Mitglied der Jury des Salons. Da jedes Jurimitglied das Privileg hat, ein Bild eines seiner Schüler zu zeigen, gibt er Cézanne als seinen Schüler aus und erreicht dessen erste Teilnahme. Das Werk, es ist ein Portrait seines Vaters aus den sechziger Jahren, wird an die schlecht belichtete Stelle eines abgelegenen Saals in die oberste Reihe gehängt und erfährt keinerlei Resonanz. Er sieht häufiger Zola, Pissarro, Monet und Renoir.

Buch-Tipp: Der gefallene Engel Muss man gelesen haben. Ein wunderbares Buch voller Raffinessen und Spannung, unvorhergesehener Handlungen und Wendungen. Es ist eine gute Mischung aus Geschichtsroman und Mystik des Mittelalters.

1886

Am 28. April Heirat mit Fiquet. Kurz darauf erbt Cézanne in dem Oktober nach dessen Tod das Vermögen seines Vaters. Emile Zola, der den Jugendfreund inzwischen als einen Gescheiterten betrachtet, veröffentlicht seinen Roman " l'Œuvre", dessen armer Held, der Maler Claude Lantier, an der Vorstellung eines unerreichbaren Ideals zerbricht. Cézanne bedankt sich förmlich für die Zusendung der auf ihn gemünzten Arbeit. Der Kontakt der beiden Kindheitsfreunde bricht darauf für stets ab. Er lebt in Paris und zunehmend in Aix ohne seine Familie. In dem Januar 1888 besucht ihn dort Renoir. Sie arbeiten gemeinsam. Zwei Jahre später stellt er drei seiner Werke bei der Gruppe der „Zwanzig“ in Brüssel aus.

Buch-Tipp: Die Sakristei des Todes. Spannender Mittelalterkrimi Wenn ein Historiker historische Romane verfasst, ist das ab und zu eine trockene Angelegenheit. Nicht so, wenn es sich um Paul Doherty handelt. Unter dem Pseudonym „Paul Harding" hat er inzwischen schon 10 Romane um ein Detektivduo aus der Zeit um 1380 verfasst, die allesamt durch Spannung, Logik und historische Exaktheit...

1895

Im Mai 1895 besucht er zusammen mit Pissarro die Ausstellung Monets (die Kathedrale von Rouen) in der Galerie Durand-Ruel . Er ist begeistert, bezeichnet aber später nennender weise das Jahr 1868 als Monets stärkste Zeit, als dieser noch mehr unter dem Einfluß Courbets stand. Ambroise Vollard , ein aufstrebender Galerist, durch Monet und Pissarro auf ihn aufmerksam gemacht, eröffnet in dem November 1895 die erste Einzelausstellung. Er zeigt eine Auswahl aus etwa 150 Werken, die ihm Cézanne, zusammengerollt in einem Paket, zugeschickt hat. Er fand den damals praktisch untergetauchten Maler nach einer aufwendigen Suche in Paris. Pissarro schreibt: „Vollard macht eine sehr umfassende Cézanne-Ausstellung (...) in der es hervorragende Sachen gibt, Stilleben von einer unantastbaren Vollkommenheit, anderes, sehr gut Durchgearbeitetes, aber mittendrin liegen gelassen, das noch schöner ist, Landschaften, Akte, unvollendete Köpfe, die dennoch großartig und wirklich malerisch sind. Warum? Es steckt Empfindung darin!“ Und Vollard erzählt rückblickend: „Die Ausstellung dieser Meister- oder, wenn man will, Greuelwerke, rief bei allen Kunstliebhabern die leidenschaftlichsten Reaktionen hervor. Das "Journal des Artistes" gab den allgemeinen Ton von damals wieder, indem es besorgt fragte, ob seine empfindsamen Leserinnen beim Anblick „dieser bedrückenden Abscheulichkeiten, die das Maß des gesetzlich erlaubten Übels übersteigen“, nicht von Übelkeit befallen werden.“ 1897 erfolgt der erste Museumsankauf durch die Berliner Nationalgalerie unter dem Direktor Hugo von Tschudi . Es ist eine Landschaftsmalerei „Die Mühle bei Pontoise“. Seine Mutter stirbt.

Buch-Tipp: Die toten Kurtisanen des Kaiseres. Ein Roman aus dem alten Rom Viel Interessantes über Rom Die Geschichte spielt in Rom zur Zeit Kaiser Konstantins und liefert viele interessante Informationen zu dem Leben in der damaligen Zeit. Diese Informationen sind wunderbar in die Geschichte eingewoben, so dass man nebenbei viel lernt ohne es wirklich zu merken. Die Geschichte selbst finde ich nicht so spannend wie in anderen...

1899

Cézanne lebt von kleineren Reisen abgesehen in Aix, während seine Frau und sein Sohn zumeist in Paris leben. Er verkauft das nun praktisch verwaiste Jas de Bouffan und ziehtins Stadtzentrum von Aix um. 1901 erwirbt er ein Grundstück nördlich der Stadt, wo er nach seinen Bedürfnissen ein Atelier bauen läßt. Nach der Anerkennung durch die Mitstreiter und die Avantgarde der nächsten Generation, beginnt auch die Reaktion des Kunstmarktes. Pissarro schreibt in dem Juni 1899 aus Paris von der Versteigerung der Sammlung Chocquets: „Es sind zweiunddreißig erstklassige Cézannes dabei. (…) Die Cézannes wird man wohl sehr teuer verkaufen, sie werden schon um die 4 Tausend bis 5 Tausend Francs vornotiert.“ Zu dem Vergleich verauktionierte man 1894 Cézannes noch zwischen 45 und 215, kurz darauf bereits für 600 bis 800 Francs. Den Salon des Indépendants von 1904, wo Cézanne 33 seiner Werke ausstellt, bezeichnet Charles Maurice, Kritiker beim „Mercure de France “: "Eine einzige Hommage an Cézanne".

Buch-Tipp: Die wundersame Schatulle. Wunderschöne Weihnachtsgeschichte Eine schöne Weihnachtsgeschichte, die die aus meiner Sicht üblichen Elemente beinhaltet. Liebe, Zusammenhalt und Jemand, der einem anderen etwas lehrt. Das Buch wird aus der Sicht von Richard geschrieben, der einen Bekleidungsverleih besitzt und gerade zur Weihnachtszeit wenig Zeit für seine Familie hat....

1906

Kurz vor seinem Tod schreibt er seinem Sohn: „Das Wetter neigt zu dem Gewitter und ist sehr unbeständig. Ich fühle mich geschwächt, ca. die Ölmalerei hält mich aufrecht. Man muß weiter machen. Ich muß also nach der Natur verwirklichen. Alles an Skizzen und Malerei mache ich nach der Natur, ausgehend von den Mitteln, den Empfindungen und Entwicklungen, die das Motiv mir suggeriert, doch ich sage stets dasselbe.“ Cézanne gerät beim Malen vor dem Motiv in ein Unwetter, unterkühlt stark und zieht sich eine schwere Lungenentzündung zu. Eine Woche später, am 22. Oktober 1906, stirbt Cézanne, der die Akademie mit der gleichen Leidenschaft verachtete wie er die Meister liebte, der seine Nachfolger und die Anfänge der Moderne mit wenigen Worten abtat und sich gegen Ende, in einem Wort unter Vertrauten, den einzigen (letzten) Maler nannte, in seiner Heimatstadt Aix-en-Provence.

Buch-Tipp: FISH! for Life. Mit der FISH!-Philosophie zu einem glücklichen Privatleben Die wesentlichen Aspekte gut lesbar dargestellt! Im Buch "Fish for life" findet man die 4 Hauptaspekte der vorherigen Bücher wieder. Diesmal wird dies auf das Privatleben bezogen und anhand der Geschichte sehr gut dargestellt. Das Buch regt zu dem mitdenken und bildlich darstellen an und ist sehr abwechselungsreich geschrieben. Stets wieder findet...

Entwicklung

Zola hat als Literat sehr früh die „Gefahr“ Cézannes erkannt und dessen wesentliche Entwicklungsrichtung. In dem April 1860 schreibt er: „Du hast begriffen, wie schwer es ist, der Eingebung folgend, Farben auf die Leinwand zu setzen, und ich verstehe, daß Du Dich vor einem Bild (…) für diesen oder jenen Pinselstrich begeisterst usw. Hüte Dich aber (...) ein Bild darf nicht ca. aus Farben auf einer Leinwand bestehen.“ Cézanne kam umgekehrt stets mehr von einer literarischen Malerei ab. Seine Werke der frühen Jahre sind, neben einfachen realistischen Studien, noch voll von einer schweren, rauschhaften, vielfach düsteren Sinnlichkeit und Schicksalsverhängtheit. Symbolik, Psychologie und Atmosphäre ordnet er aber einer allein auf Auge und Komposition beruhenden Malerei stets mehr unter. Er legt das Licht den Dingen stets weniger als Reflex auf, sondern gewinnt es aus der harmonischen Farbgebung selbst, um die Gegenstände mit Licht „einzuhüllen“ und wie aus einer „geheimen Sonne“ zu speisen. Genauso entfernt sowohl von der erstarrten „Klassik“ des Akademismus , wie von der puren Unmittelbarkeit ohne „Logik“ des Impressionismus, macht dieses reine Studium Cézanne zu einem Maler wie er ihn selbst preist: „Und vor allem liebe ich an den Bildern von Veronese , daß man nicht darüber quatschen kann. Man liebt sie, wenn man die Malerei liebt.“ Nach Effekten und Aussagen, welche den Zugang zu anderen Künstlern so erleichtern, wird man deshalb in dem Werk Cézannes mit seinem Fortschritt stets vergeblicher suchen und sich statt dessen an ein Wort Delacroixs erinnern: „Würde man hundertzwanzig Jahre alt, würde man Tizian schließlich allen Malern vorziehen, weil er der am wenigsten manierierte ist.“

Bedeutung

Wie Albert Einstein sich fragte, warum ihn so viele bewundern „wo mich doch so wenige ca. verstehen“, so kann man über Cézanne angelehnt daran sagen, daß es vielleicht nie einen Künstler gab, auf den man sich mehr berufen hat und dem man weniger gefolgt ist: „Unser aller Vater.“ bezeichnet ihn Picasso, um dann jedes Band zu zerschneiden: „Ich bin überhaupt nicht einverstanden mit Cézannes Idee, Poussin neu zu schaffen, nach der Natur, wie er es wollte.“ An die Stelle der Demut Cézannes, tritt nach Picasso der Künstler als „Schicksal“, der die Natur „vergewaltigt“(Picasso). Heute stehen in dem wesentlichen diese zwei Meinungen über Cézanne gegeneinander: Die einen sehen in ihm einen mehr oder weniger inkonsequenten Vorgänger moderner Abstraktion und Regelfreiheit. Die anderen, umgekehrt, eine Art Siegel der klassischen Meister und der harmonischen Kunst. Neben die Urteile über sich selbst, die keinen Zweifel daran lassen, daß Cézanne sich, nachdem Tod von Courbet, für den größten lebenden Maler hielt, lassen sich andere Bekenntnisse stellen: „Ich habe noch nichts gemacht, was sich neben den alten Meistern halten könnte. (…) Es wird vielleicht die Erinnerung an einen tüchtigen Mann bleiben, der die Malerei von einer falschen Tradition befreit hat; einer falschen unabhängigen, wie einer falschen akademischen. Und der den unbestimmten Traum einer Wiedergeburt seiner Kunst gehabt hat.“

Methode

Wie für die Antike und die alten Meister ist für Cézanne die Grundlage der Malerei das Zeichnen, die Voraussetzung aller Arbeit aber die Unterordnung unter den Gegenstand, bzw. das Auge oder das reine Schauen : „Das ganze Wollen des Malers muß schweigen. Er soll in sich verstummen lassen alle Stimmen der Voreingenommenheit. Vergessen! Vergessen! Stille schaffen! Ein vollkommenes Echo sein. Die Landschaft spiegelt sich, vermenschlicht sich, denkt sich in mir. Ich steige mit ihr zu den Wurzeln der Welt. Wir keimen. Eine zärtliche Erregung ergreift mich und aus den Wurzeln dieser Erregung steigt dann der Saft, die Farbe. Ich bin der wirklichen Welt geboren. Ich sehe! (...) Um das zu malen muß dann das Handwerk einsetzen, aber ein demütiges Handwerk, das gehorcht und bereit ist unbewußt zu übertragen.“ Mit einem Wort: „Meine Methode ist der Haß gegen das Phantasiegebilde.“ Dies war für Cézanne die enge aber notwendige Basis dafür: „Jeden Tag Fortschritte zu machen, worauf es ankommt." Emile Bernard , der den Maler in dessen letzten Jahren kennen lernt, schreibt später: „Seine Arbeitsmethode war eigenartig und vollkommen abweichend von den gebräuchlichen. Er begann mit den Schattenteilen und mit einem Fleck, auf den er einen zweiten, größeren setzte, dann einen dritten, bis alle diese Farbtöne, zueinander geordnet, die Gegenstände hervorbrachten. Da begriff ich, daß ein Harmoniegesetz seine Arbeit leitete und daß diese Modulationen eine in dem voraus festgesetzte Richtung hatten.“ In dieser vorherbestimmten Richtung liegt für Cézanne das eigentliche Geheimnis der Malerei, nämlich der Zusammenhang von Harmonie und der Illusion der Tiefe: „Die Farbe muß diesen Sprung in die Tiefe ausdrücken. Daran erkennt man das Können des Malers. (…) Aus der genauen Beziehung der Farbtöne geht die Modellierung hervor. Wenn die Töne harmonisch nebeneinander stehen, modelliert sich das Bild von selbst.“ Einem Besucher erklärt er nacheinander auf zwei Teile seines Bildes deutend und ohne überhaupt Zeichnung und Tiefe zu unterscheiden: „Sehen Sie, hier, das ist gezeichnet, das ist gut, aber hier, das ist schlecht, hier ist die Farbe Farbe geblieben und nicht Ausdruck der Tiefe.“ == Werke (Auswahl) ==

Weblinks

Cezanne Biografie von ALTErtuemliches.at (http://www.altertuemliches.at/gemaelde/cezanne_01.php)


Weiteres zu dem Artikel Paul Cézanne

Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: Bankhaus, Beziehung, Einladung, Gruppe, Sinnlichkeit, Wetter
Schnellzugrif auf verwandte Texte:
 
NEU! Frage im Forum zum Thema:
 
Wenn die Beschreibung 'Paul Cézanne' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Paul Cézanne Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Paul Cézanne' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Paul Cézanne' und 'Paul Cézanne' Definition sehr dankbar.

Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Paul Cézanne' Beschreibung entsprechen.
· Diese Seite wurde bisher 1.909 mal abgerufen.
· Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 12.05.2008 um 10:14:36
· Diese Seite wurde zuletzt geändert um 12:59, 21. Aug 2007.
· Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Paul Cézanne aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Inhalte. In der Wikipedia ist eine Autorenauflistung verfügbar.

Von ""

· Diese Seite wurde bisher 1.909 mal abgerufen.
· Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 12.05.2008 um 10:14:37
· Diese Seite wurde zuletzt geändert um 12:59, 21. Aug 2007.
· Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008